7 Die Ohnmacht vor der Realität

Teil II Kapitel 7

Die Ohnmacht vor der Realität

Beim Abendessen im Hotel sagte Reto, dass jenes Kind mit Aszites, Wasserbauch, gestorben sei. Diese Nachricht war ein Schock für alle. Ein Kind, dass sein Leben noch vor sich hatte, starb an einer Aszitis.

Hannes war im Hotelzimmer. Er brauchte jetzt Ruhe und wollte alleine sein. Er musste die Nachricht von Reto verarbeiten. Es klopfte an der Tür. Es war Reto. „Komm herein mein Freund.“ An dem kleinen Tisch im Zimmer saßen sie sich gegenüber. Lange sagte keiner etwas. „Ich sehe den Schmerz in deinen Augen und möchte mit dir reden.“ Hannes sah zu Reto und wusste nicht was er sagen sollte. Seine Gedanken waren im Nebel und er fühlte sich mies. Der Blick von Reto war fest und Hannes sah an ihm vorbei ins Leere.

„Hannes! Wir sollten reden.“ Er nickte und nahm tief Luft „Danke. Der Schmerz in den Augen ist nicht so schlimm, wie der in meinem Herz.“ „Dafür möchte ich mit dir reden. Wir kennen uns nun seit etwas mehr als einer Woche, was du, ihr aus dem Boden gestampft habt, muss euch erst einmal einer nach machen! Diese Geschwindigkeit, wie sich eine ganze Ortschaft verändert hat, habe ich in den Jahren die ich im Ausland bin noch nicht gesehen. Du hast ein gutes Herz. Du willst jedem helfen und möchtest Perspektiven für Menschen aufbauen. Humanitären Hilfe ist aber nicht immer die schöne heile „ich-will-euch-gutes-tun-Welt.“ Hannes sah Reto schweigend an. „Humanitäre Hilfe ist auch das Leid der anderen ganz nah zu spüren. Nicht aus dem Fernsehen – Live! Dies können aber wenige Menschen verkraften. Elend, Armut, Krankheit und auch Tod so nah zu erleben, wie wir dies gerade tun. Dann diese Ohnmacht von Politik, Macht und Gier. Du willst helfen, kannst aber nicht weil Staaten oder Personen es dir nicht erlauben. Du siehst Menschen sterben! Du weißt, wenn nicht bald Hilfe kommt werden Menschen verhungern. Du weißt es! Was willst du tun? Für hunderttausend Menschen bei deinem Bäcker um die Ecke Brot kaufen gehen? Du bist erst seit kurzer Zeit in der Humanitären Hilfe und hast den Tod so nah noch nicht erlebt. Es tut weh im Herz, aber hör jetzt dadurch nicht auf weiter zu machen.“ Hannes wusste nicht was er sagen sollte und sah wortlos zu Reto. „Bernhard und Patricia erzählten mir von deinem Traum und dem Vorstellungsgespräch bei ODHI in Reims. Dieser Traum ist gut! Deine Gedanken sind gut! Nur musst du auch die andere Seite dieses Traums annehmen, so brutal wie es ist! Es sterben täglich, stündlich Menschen an Unterernährung, mangelnder Hygiene oder Krankheiten. All dies können wir uns in Europa nicht vorstellen. Wenn du Schmerzen hast, gehst du zum Arzt oder in die Apotheke. Dies ist für uns selbstverständlich. In anderen Länder dieser Welt, müssen Menschen Tagelang laufen um zu einem Arzt zu kommen. Dann kann dieser auch nicht immer viel helfen, weil er eine schlechte Ausbildung oder gar nicht die richtige Medizin hat. Hinzu kommt der Umstand, dass die Menschen oftmals noch nicht einmal das Geld für ein Aspirin haben.“

Hannes nickte langsam. „Desen Umstand muss du dir bewusst sein. Es macht auch keinen Sinn jetzt darüber nach zudenken, ob der Tod von dem Kind deine Schuld war. Würdest du in Frankreich in einem Büro arbeiten, wüsstest du noch nicht einmal, dass es dieses Kind gab.“ Hannes kamen die Tränen. „Ihr habt sehr schnell reagiert und du hast keine Schuld an diesem Tod. Deine Freundin hat in Phnom Penh alles in Bewegung gesetzt, dass wir nun auch hier sind. Auch ich habe schnell reagiert und konnte den Tod von dem Kind nicht verhindern. War ich zu spät? Bin ich daran schuld? Während ich mit dir rede, stirbt auf dieser Welt ein Kind – das ist Fakt! Vielleicht sogar in Siam Rep, weil ich mit meinem Team hier bei euch in Kampang Rou bin.“ Hannes nahm tief Luft. „Wer ist dann schuld? Du? Ich? Patricia? Wir können das Elend, den Tod, Hunger und Gewalt dieser Welt nicht besiegen! Menschen in Bangladesch, Sudan, Nigeria, Laos, Chile, Kambodscha und weiteren 100 Länder dieser Welt brauchen Hilfe. Dafür sind wir da. Wir paar Leute die diesen Menschen helfen, sind viel zu wenig. So tun wir das, was wir an dem Ort, in dem Distrikt oder in dem Krankenhaus machen können. Mehr geht nicht.“

Reto sah Hannes an und er wusste, dass seine Worte wirken müssen. „Danke für deine Worte. Alles was du sagst ist richtig. Ich kann niemand die Schuld für den Tod des Mädschens geben. Wir sind viel zu wenige. Da hast du recht.“ Reto nickte „Aber wir tun etwas! Dies musst du dir auch beim Tod von Menschen immer wieder sagen: wir – tun – etwas! Wir geben unser Bestes für die Menschen, wenn einige sterben, bevor Medikamente wirken, Trinkwasser gereinigt ist oder medizinische Versorgung greift – dann ist es eben so!“ „Du sagst dies alles so leicht.“ „Hannes, leicht ist dies für mich auch nicht. Selbst ich als Arzt kann es nicht ändern, nur etwas verbessern! So wie du, Liun, Luan, Nescha und Patricia. Ihr seid noch jung und lernt hier mehr für euer Leben, als es Milliarden Menschen auf dieser Welt jemals lernen werden. All dies wird euch in eurem Leben prägen! Auf dies solltet ihr stolz sein! Denk darüber nach. Ihr werdet noch sehr viel erreichen. Dessen bin ich mir sicher. Ihr seid mit Abstand die jüngsten in dieser Gruppe und euren Gedanken und Ideen werden zugehört. Ihr habt Ansichten die brillant sind! Nun lass dich von dem Tod nicht nach unten ziehen.“ „Danke für diese Psychologische Sitzung.“ „Dafür sind wir da! Wir helfen uns auch gegenseitig. Ich möchte nicht, dass ein fähiger Mann durch den Tod von einem Kind aufhört seinen Traum weiter zu leben. Viele Menschen brauchen dich.“ „Wow. Danke.“

Donnertag 25.01.90. Für diesen Tag hatte sich der Gouverneur vom Distrikt Svay Rieng angekündigt. Hattie und Laureen Thompson wollten auch nach Kampang Rou kommen. Die WHO sicherte die Impfungen zu. In einer Woche würden die Ampullen in Kambodscha eintreffen. 1000 Ampullen für fast 9 Millionen Menschen in Kambodscha, was für ein Verhältnis! Aber es war ein Anfang für die Menschen in der Provinz Svay Rieng. “Ich kann es nicht ändern – nur etwas verbessern“ ,waren die Worte von Reto. Ja, etwas verbessern wollten alle von diesen zwei Teams.

Um 8.30 Uhr waren Hannes, Patricia und der Rest der Truppe am “Europa Platz“, der mittlerweile sogar über drei kleine Hütten links am Rand verfügte. Die Menschen in Südostasien suchen den Schatten unter solchen Hütten. Meist sind diese 3 x 3 Meter, vom Boden 50 Zentimeter hoch, alles vier Seiten offen, als Dach wird entweder Stroh oder Wellblech verwendet. Durch die Werkzeuge von den Soldaten oder das was Cees in Svay Rieng kaufte, konnten solche kleine Hütten schnell und problemlos gebaut werden. Da Hannes mit dem Bagger einige Bäume fällte, konnte deren Holz wunderbar dafür benutzt werden. Lediglich die Planken zum sitzen wurden gekauft. Diese sollten dann doch schon gehobelt sein. Der “Europa Platz“ am 10. Breitengrad hatte nichts mehr mit einer verdorrten Grasfläche zu tun. Er wurde ein Ort der Begegnung. Die Feldküche gab täglich ihr bestes, dass alle Arbeiter eine vernünftige Mahlzeit bekamen. Da die Dorfbewohner für ihre Arbeit auch Essen bekamen, war so gut wie jeder irgendwie am arbeiten, ausbessern oder versorgen. Asger und Hannes teilten die Leute für die heutige Arbeit ein. Die Soldaten sollen den Müll aus den anderen Ortschaften einsammeln und diese nun in die viel größere Müllgrube fahren. Asger war mit seinem Team aus 7 Soldaten und 6 Dorfbewohner schon an der zweiten Klärgrube angekommen. Kampang Rou war nicht mehr wiederzuerkennen. Der Ort war nach einer Woche Grundreinigung Müll frei.

Bernhard musste nach Kâmpóng Trâbêk zu Bauabschnitt 1 fahren. Wenn der Gouverneur für das Projekt mit dem Wasserrad und Pumpe sein Einverständnis gab, würde er sich sofort um eine Pumpe kümmern. Luan hatte eine sehr professionelle Zeichnung für sein Wasserrad angefertigt. Mit Maßstab und Querschnitt. Cees und zwei Soldaten halfen bei den Bewohner im Ort, deren Häuser in einen besseren Zustand zu versetzen. Hier eine neue Tür einbauen, da den Dach abstützen oder sanieren. Wenn Hannes auf der einen Kreuzung von Kampang Rou stand und sich 360° drehte, sah er überall Menschen beim arbeiten. An jedem Haus, wo er mit Sangkhum vorbei ging, wurden sie begrüßt. Die zwei waren schon über die Grenze von Kampang Rou bekannt. Fuhr ein Moped oder Pickup aus einem anderen Ort vorbei, winkten ihm die Fahrer oder Menschen, die auf den Ladeflächen saßen zu.

Ein Frau von etwa 30 Jahre wollte mit ihm reden. Sie hatte das Haus auf der rechten Seite an der Einfahrt auf den “Europa Platz“. Kannitha möchte an ihrem Haus einen kleinen Laden mit Lebensmittel eröffnen. Da nun die Straßen in der ganzen Umgebung besser waren, würde auch viel mehr Menschen wieder nach Svay Rieng fahren. „Warum nicht? Wenn es sich für dich lohnt.“ Kannitha hatte recht. In der ganzen Umgebung hatte er noch keinen Laden gesehen. Von Svay Rieng nach Phnom Penh war die Straße links und rechts mit Ständen und kleinen Läden gepflastert. Auf 200 Meter waren schon einmal sieben solcher Stände. Dann verkauften alle das gleiche. Was für ein Irrsinn! Nach einigen Kilometer standen Händler die Holzkohle verkauften, dann wieder vier oder fünf Stände gleichzeitig. Warum die sich nicht aufteilten, konnte Hannes nicht begreifen. Melonen konnte man doch nur an einem Stand kaufen und nicht an allen vier, fünf oder sogar sieben. Diese Kultur musste erst einmal einer verstehen, er verstand sie nicht.

Ein Moped mit Beiwagen kam auf ihn zu gefahren. Es war der Inhaber von einer Werkstatt in Svay Rieng. Auf dem Beiwagen stand ein 200 Liter Ölfass und einige Schachteln mit Filter, Lagerfett und Werkzeug. Service Wagen à la Kambodscha. Hannes zeigte ihm den Bagger. Das erste was der Mann sagte, als er den großen Komatsu Bagger sah: „Tsssss, tsssss, tsssss.“ Dieser Wortlaut wurde wahrscheinlich in Südostasien für alles benutzt was anders, größer oder schöner war. Wurde das Toilettenhaus fertig gebaut: „Tsssss, tsssss, tsssss.“ Der zum Fischteich sauber gemacht: „Tsssss, tsssss, tsssss.“ Die Zelte auf dem “Europa Platz“: „Tsssss, tsssss, tsssss.“ Hannes zeigte dem Mechaniker welches Wartung an dem Bagger gemachte werden sollte, immerhin hatte Vaesna so viel Lagerfett dabei, dass er damit eine Panzerdivision hätte abschmieren können. Bei der Höhe von dem Ausleger und der Breite der Ketten hörte er: „Tsssss, tsssss, tsssss.“

Sangkhum und er waren auf dem Weg zum “Europa Platz“. 30 Meter vor dem Platz hörte er zwanzig Kinder in der Schule singen: „Bruder Jakob, Bruder Jakob, Schläfst du noch? Schläfst du noch? Hörst du nicht die Glocken? Hörst du nicht die Glocken? Ding dang dong, ding dang dong. Frère Jacques, Frère Jacques, dormez-vous, dormez-vous? Sonnez les matines, sonnez les matines, Ding, ding, dong. Ding, ding, dong. Are you sleeping, are you sleeping, brother John, brother John? Morning bells are ringing, morning bells are ringing. Ding, dang, dong. Ding, dang, dong.“ Patricia lehrte die Kinder spielerisch mit den einfachsten Mittel. Dies Leid steckte alle auf dem Platz an. Selbst die Menschen, die diese Sprachen gar nicht kannten, bewegte sich nach links und rechst. Frauen klatschen im Takt zu der Musik, die aus dem Schulzelt kam. Die Europäer auf dem Platz sagen jede Strophe laut mit. Dieses Lied lernte Hannes schon im Kindergarten.

Nescha kam aus dem einen Militärzelt und war am grinsen und singen. Sie sah Hannes und winkte ihm zu „Patricia ist genial. Wie sie den Unterricht aufbaut und die Kinder rechnen, schreiben oder singen beibringt, ist super. Da könnten einige studierte Lehrer sich bei ihr etwas abschauen. Wenn ich Zeit habe, schau ich immer mal wieder bei ihr vorbei. Mit welch einer Hingabe sie dies alles macht. Du kannst sehr stolz auf sie sein!“ „Das bin ich auch. Ich habe noch nie einen Menschen getroffen, der so ist wie sie. Auf dem Weg nach Fréjus machten wir in Avignon eine Pause. Eigentlich sollte es an diesem Tag noch nach Saint-Maxime gehen. Ich sagte nur, wie schön es hier sei und wollte gar nicht mehr von dort weg. Patricia sagte sofort, dass sie unweit ein Motel sah. So blieben wir diese Nacht in Avignon. Ich wollte zwei Zimmer für die Nacht, sie eins. Okay, sie bestimmte. Für mich war jene Nacht ein Alptraum. Da lag eine so schöne Frau neben mir im Bett und ich traute mich nicht sie anzufasste. Morgens bei einem Cappuccino gegenüber dem Papstpalast konnte ich ihr nicht mehr widerstehen und nahm ihre Hand. Der erste Kuss. Die erste Berührung. Dies war der Anfang unsere Liebe. Wie Patricia dir schon sagte, dachte ich, sie sei ein verwöhntes Töchterchen, dass in einer Villa wohnt. Ihre Mutter hat mich von Anfang an akzeptiert. Auch der jüngerer Bruder von Patricia. Bernhard hatte ich später kennen gelernt. Er war ja noch in Kambodscha. So fand ich in Lothringen die Liebe und neue Heimat.“ „Euch beiden wünsche ich von ganzen Herzen nur das Beste. Eine solche Liebe gibt es doch nur noch im Märchen.“

Nescha streichelte seinen Arm „Hannes, gegen Leukämie gibt es heute schon so viele Medikamente und Therapien, denk nicht immer an das was mal wieder kommen kann. Es muss doch nicht wieder zurück kommen.“ „Dies hoffe ich. Ich habe mich entschieden, diesen Weg mit ihr zu gehen. Ich habe es ihrem Vater versprochen immer für Patricia da zu sein. Dies werde ich auch. Mit allen Konsequenzen die kommen werden.“ „Dein Rückgrat ist gewaltig. Ich kann es immer nur wiederholen, ihr beide habt vor mir den allergrößten Respekt“ sie gab ihm einen Kuss auf die Wange.

Singend zu „Frère Jacques, Frère Jacques, dormez-vous, dormez-vous? Sonnez les matines, sonnez les matines, Ding, ding, dong. Ding, ding, dong“ ging er mit Sangkhum in das Schulzelt. Im Kanon sagen sie dieses Lied immer wieder. Cees und Luan kamen auch ins Zelt zum singen. Nescha und Reto standen am Eingang von dem Schulzelt und sangen von dort. Es dauerte nicht lange, bis alle Leute vom Plaz im Schulzelt standen. Im Zelt waren über 50 Kinder, Frauen, Männer und Soldaten. Alle sangen im Kanon: Frère Jacques, Frère Jacques.

Hannes sah am Eingang vom Zelt Hattie und Laureen Thompson stehen. Patricia winkte den beiden von ihrem Platz an der Tafel zu. Nach dem nochmaligen Singen klatsche Patricia in die Hände. Nun war es gut. Die Kinder, wie fast alle Erwachsene auf dem Platz konnten nun dieses Lied singen. Hattie und Patricia begrüßten sich wie alte Schulfreundinnen. Laureen konnte diese ganze professionelle Improvisation gar nicht glauben.

Mit Sangkhum gingen Hannes, Hattie, Laureen und Patricia durch Kampang Rou. Hattie machte ein Foto nach dem anderen. Ein Foto von Sangkhum, ein Foto von zwischen den Hütten, ein Foto von der Kreuzung hoch Richtung Weide. Fotos, Fotos, Fotos. Vor Wochen traute sie sich nicht ein Foto zu machen. Zum Glück hatte sie noch zwei Filme in der Kameratasche dabei. Nach über 30 Minuten Besichtigung von dem Ort und einer vollen 36er Filmrolle, waren Hattie und Laureen immer noch hin und weg von dieser Veränderung in der ganzen Ortschaft.

Beim Mittagessen saßen sie an einer der neu gebauten Holzhütten auf dem “Europa Platz“. „Wenn ich die Fotos von Hattie nicht selbst gesehen hätte, könnte ich dies gar nicht glauben. Wie wahnsinnig schnell ihr alles geschafft habt. Ich wüsste kein Team in der UN, dass so schnell ist wie ihr. Nicht nur hier dieser wirklich schöne Platz, nein – eine ganze Ortschaft habt ihr umgekrempelt! Das muss man erst einmal hin bekommen.“ „Wir hatten auch Unterstützung vom Militär mit 50 Soldaten bekommen. Wir paar Leute hätten dies auch nie geschafft. Das Ärzteteam aus der Schweiz ist super. Alle helfen sich gegenseitig, alle packen mit an. Natürlich waren am Anfang nur ein paar Leute aus dem Ort dabei. Jeden Tag wurden es mehr. Mittlerweile sind es fast 100 Personen, die täglich helfen. Dann geht auch einiges voran. Alle sehen die Veränderung. Wir sind noch lange nicht am Ende. In den umliegenden Ortschaften ist noch genügend Arbeit. Die Soldaten räumen dort schon mal den Müll weg. Dann werden wir anfangen auch dort Klärgruben zu bauen, Abflussrohre verlegen und noch ein oder zwei Müllgruben zu schaffen. Der Müll ist wirklich ein sehr großes Problem. Die zweite Grube die ich mit dem Bagger aushob, fast bald 300 Kubikmeter.“

Hannes ging an das “Büro“, eine Alubox von Reto und nahm die Landkarten vom Militär, wie auch die Zeichnungen von Luan mit an die Holzhütte. Er zeigte Hattie und Laureen die Gegend in der sie sind „Wenn ich nur das Gebiet vom Ende der 334 nach Südosten und von Samyaong nach Me Sar Thngak an die Grenze zu Vietnam nehme sind es 180 Quadratkilometer. Wir bewegen uns hier aus 15 Quadratkilometer!“ Laureen sah in ratlos an. „Laureen, wir brauchen keine 100 Leute, wir bräuchten 1000 um in diesem Distrikt etwas zu verändern. In den anderen Dörfer sind auch Kinder, die in die Schule wollen oder sollten. Nur wie? Sollen wir mit den wenigen Pickup´s morgens die Ortschaften anfahren um die Kinder einzusammeln? Patricia tut was sie kann. Ihr habt es gehört. Die Kindern lernen. Sie wollen auch lernen. Nur fährt Patricia morgen nach Khum Nhor, Khsaetr oder Sama, bleibt hier die Schule zu. Was ist, wenn wir auf Heimaturlaub sind? Dann bleibt die Schule geschlossen. Dies kann doch nicht das Ziel von UNICEF sein!“ „Nein. Natürlich nicht. Was soll ich machen ohne Lehrer? Selbst wenn wir in jeden Ort ein Zelt stellen, bleibt die Frage nach den Lehrer.“ Nescha meldete sich zu Wort „Ich kann Patricia helfen. Hier könnte ich für einen Tag in der Woche einspringen. Reto ist damit auch einverstanden.“ „Nescha, dass ist sehr lieb von dir. Nur bringt uns dies nicht sehr viel weiter. Dies aber auch jetzt zu besprechen macht wenig Sinn. Da sollte sich UNICEF auch schon seine Gedanken machen.“ Dieser Hieb von Hannes ging an die Langsamkeit dieser Organisation. Laureen konnte nichts dafür. Hannes war schon froh, dass sie überhaupt vorbei gekommen war. „Asger kaufte Stühle und Tische vom Geld unserer Firma in Frankreich. Er besorgte Bücher in Schulen aus Svay Rieng. Die Tafeln haben die Jungs bei der Uni abgestaubt. Laureen, die Kinder würden jetzt noch auf dem Boden sitzen!“ Patricia boxte ihn in den Rücken. Es war ein Zeichen, dass er nun nichts mehr sagen sollte.

Ein Auto fuhr auf den “Europa Platz“. Es war der Gouverneur vom Distrikt Svay Rieng. Phirun Suoth war ein untersetzter Mann Ende 50. Von dem was er schon gehört hatte, wollte er sich nun selbst überzeugen. Die Reaktion von ihm, war wie bei Hattie und Laureen. Er konnte all diese Veränderungen der Pisten und dem Ort gar nicht glauben. Patricia bat ihn in das Schulzelt zu kommen.

Die Kinder sangen im Kanon: Frère Jacques. Patricia bat die 11 Jährige Kunthea an die Tafel zu kommen. Sie sollte das Alphabet schreiben. Während sie schrieb sagte Patricia zu Gouverneur Suoth, dass Kunthea bis vor zwei Wochen noch nicht einmal ihren Namen schreiben konnte. Hannes sah aus dem Augenwinkel, dass Hattie Fotos machte – sehr gut. Wenigstens eine die anfing zu dokumentieren.

Nun sollte Suoth schon den ganzen Ort sehen. Bei einer Runde um den “Europa Platz“ wurde ihm die Installation der Abwasserrohre zur Sickergrube gezeigt. Dann ging es die Kreuzung hoch Richtung Weide. Vaesna war soweit am Bagger fertig. Hannes drehte noch den Oberwagen, damit Vaesna die andere Kette noch warten konnte. Das Rohr unter der Piste wurde erwähnt, der Zulauf vom Fischteich, die Furt auf der Weide. In einer Woche hatte sich das Bild von der Weide geändert. Auf den fast 500 Meter vom Betonrohr bis zum Quellmund wuchs Gras entlang der Furt. Die Klärgruben und die schon abgeschlossenen Baumaßnahmen wurden begutachtet.

Im Schulzelt saßen nun alle Beteiligten, die dies alles möglich gemacht hatten. Hattie Walker und Laureen Thompson, als Vertreter von UNICEF Kambodscha. Das Team von Reto Lamesch, mit seiner Fachkompetenz im Medizinischen Bereich. Rithisak Duy, als Vertreter vom Militär. Dann das Team um Hannes. Asger, Cees, Luan und er. Patricia gehörte zu ihnen und aber auch zur UN.

Hannes stand an der Tafel und heftete die Zeichnungen von Luan an diese. Er erklärte den Anwesenden dieses Projekt. Welchen Nutzen das Wasser vor Ort für die Bewohner von Kampang Rou bringen werde und auch warum man sich für eine solche Maßnahme entschieden hatte. „Nach meinen Berechnungen brauchen wir eine Pumpe mit 15 KW Leistung. Diese würde dann 134 m³/h an Wasser durch diesen Ort fördern könnte. Es ist zwar nicht die Welt an Leistung für einen vernünftigen Wasserdruck, aber jedes Haus hätte zumindest fießendes Wasser. Der Kanal für das Wasserrad wird von 2 Meter auf 80 Zentimeter konisch zulaufen. Dafür habe ich den Mittelwert des Kanals in seiner Breite als Grundlage genommen. Also: Wassermenge vom Bachlauf mal Breite vom Kanal mal 2 Liter pro Minute angegeben. Die Förderleistung der Pumpe ergibt sich aus der folgenden Formel: Förderhöhe, hF, setzt sich aus der geodätischen Förderhöhe, der hgeo, der Verlusthöhe, die hv, und der erforderlichen Nutzdruckhöhe ,hn, zusammen: hF = hgeo + hv + hn. Soweit eigentlich jedem klar.“

Alle im Zelt schauten Hannes an, als ob er gerade mit dieser Formel bestätigte: Elivs lebt. Gouverneur Suoth sei von allem sehr begeistert und hocherfreut, dass sich dieser Ort so verändert habe, er aber auch wenig Möglichkeiten an finanzieller Hilfe sehe. Suoth eierte nur hin und her. Er hatte nicht den Mut zu sagen, dass er sich für diese Hilfe, Projekte und Unterstützung stark machen werde – oder wollte es schlichtweg nicht. Hannes kam es so vor, als ob Suoth nur darauf warte, eine Organisation oder Land würde für alle Geldmittel und Unterstützung “hier“ rufen. Reto kam nach vorne an die Tafel und stelle sich vor. Er berichtete Gouverneur Suoth, wie auch Hattie und Laureen, in welch schlechtem Zustand sich die Menschen hier im Ort bei seiner Ankunft befanden und immer noch befinden und das ein Kind an den Folgen von Aszites gestorben sei. Eine Mutter mit Kleinkind aus Thmei sei in einem kritischen Zustand mit Hepatitis E infiziert und wüsste er nicht, ob beide nächste Woche noch am Leben seien. Auch sagte er, dass die WHO 1000 Ampullen Impfstoff für nächste Woche zugesagt hatte. Das Französische Außenministerium bezahle die Behandlungen und Operationen für die kranken Menschen in diesem Ort und auch Umliegende Ortschaften. „Gouverneur Suoth, Sie sehen, es wird unglaublich viel getan und es gibt auch Institutionen und Länder, die bereits Geld und Unterstützung geben. Es wäre schön, wenn Sie sich auch in Bezug auf Unterstützung bewegen könnten. Sie sind immerhin der eingesetzte Gouverneur in dieser Provinz.“ Bei dem letzten Satz von Reto, schauten Hannes und Patricia sich an. Patricia suchte den Blick von Rithisak, der gute 4 Meter von ihnen entfernt stand. Rithisak nickte kaum erkennbar mit dem Kopf. „Ma Chérie, ist es dir auch aufgefallen, dass Reto nicht gewählt sagte?“ „Oui Madame.“

Rithisak kam auf beide zu und stelle sich vor sie „Was wird das hier? Ich möchte auch etwas sagen.“ Hannes nickte „dann geh. Achte auf deine Worte.“ „Mit kann es nichts! Mein Arbeitgeber ist das Militär.“ Rithisak ging nach vorne und erklärte ruhig und sachlich was von Seiten des Militär an Mittel und Hilfe kam. Er endete seine Reden mit den Worten: „Gouverneur Suoth, all diese Anstrengungen werden von dem Volk von Kambodscha bezahlt. Die Provinz Svay Rieng hat hier und heute die Möglichkeit Geschichte für unser Volk zu schreiben. Sie könnten Teil dieser Geschichte sein.“

Laureen kam an die Tafel und auch sie stelle sich dem Gouverneur mit der Vollständigen Bezeichnung und Stellung ihrer Person in Kambodscha vor. „Gouverneur Suoth, ich kann Ihnen versichern, dass mit Hochdruck in der gesamten UN – also auch deren Unterorganisationen, sich bemüht wird noch in diesem Jahr Kambodscha zu Helfen. Der Name für dieses Projekt und Resolution lautet: United Nations Advance Mission in Cambodia. Auch kann ich Ihnen schon die Resolutionsnummer sagen. Zur Zeit wird auch über eine Summe von 500 Millionen US Dollar beraten. Sie sehen, alle Welt ist Bemüht Ihrem Land zu Helfe, dann sollten Sie auch bereit sein uns entgegen zu kommen. Was eine Handvoll Menschen in so kurzer Zeit in diesem Ort auf die Beine gestellt hat, gab es in der Geschichte der UN noch nicht! Sie sind der Gouverneur von diesem Distrikt und könnten sich auf die Fahne schreiben, dass Sie mit der Provinz Svay Rieng zu den Vorzeige Provinzen von Kambodscha gehören, Sie finden hier aber nicht den Mut oder Willen eine Entscheidung zu treffen.“ Das hat gesessen!

Reto stand auf und ging an Hannes und Patricia vorbei. Er verließ als erstes das Zelt. Hannes und Patricia taten es im gleich. Hattie und Laureen kamen kurze Zeit später. Eine solche Art des Denunzierens macht man nicht, nur sollte Suoth wissen, dass er kein Rückgrat hatte. Nach der asiatischen Kultur hatte Phirun Suoth sein Gesicht verloren. Als Rithisak mit Phirun Suoth alleine im Zelt war, sagte er zu dem Gouverneur „Ich hatte Sie bis eben sehr geschätzt.“

Hannes ging zu seinem Bagger. Vaesna war fast fertig mit seiner Arbeit, er sagte ihm, dass er auch bitte die Wartung an dem anderen Bagger noch machen sollte. Bei der Frage nachh dem Tausch von dem Motoröl und wo der dafür vorgesehene Behälter sei, kam bei Vaesna doch etwas Unverständnis auf. Diese Kultur konnte er nicht verstehen. Hannes besorgte eine Blechkiste vom Militär für eben jenes Altöl von dem kleinen Bagger einzufüllen. Vaesna hatte die nächste Zeit an dem kleinen Bagger einiges zu tun. Hannes öffnete die Motorhaube und Serviceklappen und zeigte, tsssss, tsssss, tsssss- Vaesna, die Filter. Kaum zu glauben, dass er die richtigen dabei hatte. Vaesna sah den 140 PS Motor – tsssss, tsssss, tsssss. Die Luft- und Dieselfilter wechselte Hannes lieber selbst. Soweit ging das Vertrauen in die Fachkompetenz von Vaesna dann doch noch nicht. Vaesna und auch Nhean sahen interessiert zu und fragten auch einiges über den Motor und Hydraulikpumpe. Hannes zeigte ihnen wie man die Filter wechselte und auch die Dieselleitung nach dem wechsel des Filters entlüftete.

Nhean nahm auch gleich das Fett, um den Ausleger abzuschmieren und zeigte Hannes die beiden Hydraulikschläuche die schon etwas porös waren. „Nhean, ich weiß. Ich habe dies schon vor Wochen gesehen. Vaesna soll neue besorgen.“ „In Svay Rieng werde ich diese nicht bekommen. In Phnom Penh schon eher“ sagte Vaesna. „Habe ich mir schon gedacht“ sagte Hannes. „Dann besorge diese bitte so schnell wie möglich. Wir brauchen den Bagger und ein Ausfall können wir uns nicht leisten. Besorge bitte auch welche auf Reserve. Vaesna, wir brauchen zuverlässige Leute und wenn du deine Arbeit gut machst, kannst du in Zukunft die Wartungen an den Bagger machen“ Hannes reichte Vaesna die Hand. Dieser nickte und schlug ein.

Hattie, Laureen und Patricia waren im Zelt von den Schweizer. Der Unmut über den Gouverneur musste raus und zur Sprache kommen. Patricia war sehr böse über ein solches Verhalten von dem Gouverneur. Sie hatte sich wenigstens etwas Unterstützung erhofft. Nun war es eben so.

Hannes kam mit Sangkhum ins Zelt der Schweizer „Mir kam eben in all der Wut ein Gedanke. Wir bauen die Wasserleitung von Kâmpóng Trâbêk bis nach Chantrea. Ab Svay Rieng geht es sowieso in dieses Gebiet. Bernhard sagte mir im letzten Jahr, dass diese Wasserleitung mit all ihren Pumpen eine Investition von 24 Millionen Dollar sei.“ „Da sollte eigentlich dieses Projekt locker drinnen sein. Eine Pumpe in der Größe die wir brauchen, würde irgendwo bei 4000 US Dollar liegen. Das bisschen an Plastikleitungen und die Materialien vielleicht bei dem gleichen Betrag. Wenn wir es schaffen, hier in der Region noch andere Wasserquellen zu finden, braucht die Weltbank kein Projekt zu finanzieren, dass noch Jahre braucht, bis diese Menschen Wasser haben werden. Hier läuft es 4 Meter an uns vorbei und wir sollten es nicht Sinnlos vergeuden.“ Alle Anwesenden waren der gleichen Meinung. „Lasst uns bitte in der Schule nun die Gedanken zusammenfassen.

Das Team, Hattie und Laureen saß wenige Minuten später im Zelt vom Patricia und es begann ein Brainstorming zu dem Projekt Wasserrad. Luan stellte nochmals seine Idee vor. „Wie Hannes vorhin schon mit seiner wahnsinns Formel gerecht hatte, brauchen wir eine Pumpe mit 15 KW Leistung. Das Wasserrad schafft locker die Pumpe anzutreiben, da bin ich mir sicher. Ich sah es vor Jahren im Iran und kann euch sagen, dass es funktioniert. Zur Not kann man immer noch ein Getriebe einbauen lassen. Wir werden Strom über dieses Rad bekommen.“ „Luan, niemand in diesem Zelt bestreitet dies. Du bist dir sicher und ich, wie auch alle Anwesenden, glauben dir. Wir sind ja nun auch zusammen um dein Projekt zubesprechen. Wie diese Pumpe gebaut werden muss, weiß ich nicht. Das es aber so etwas gibt, ist mir bekannt. Einen Freilauf oder Getriebe braucht diese Pumpe schon. Wenn beim Monsun zuviel Wasser kommen sollte oder wird, würde die Pumpe überlastet werden. Asger, weißt du wieviel Geld Stephane letzte Woche überwiesen hat? Reicht es um das Material zu kaufen? Um die Pumpe sollte sich Bernhard kümmern.“ Asger sagte: „Es ist genügend Geld auf dem Konto. Wir fahren nachher nach Svay Rieng und gehen mal fragen, was uns überhaupt das Material kostet wird. Dann sollten wir diese Aufstellung der Kosten mit Stephane absprechen.“

Alle im Zelt stimmten Asger zu. „Patricia, was machen wir mit dir?“ Dabei sah Hannes Laureen an. „Hannes, ich verstehe deinen Unmut. Ich kann mir aber Lehrer nicht aus dem Arm schütteln. Ich weiß auch, dass ihr nicht permanent in Kambodscha bleiben könnt. Deine Worte von den 180 Quadratkilometer sagen mir, dass auf dieser Fläche Lehrer fehlen. Du weißt wieviel in ganz Kambodscha gebraucht werden. Glaub mir, ich bin sehr dankbar über eure Hilfe. Eure 20 Kinder sind ein Bruchteil von geschätzten eineinhalb Million Kinder, die nicht in die Schule können.“ „Wie sieht es mit Werbung aus? UNICEF macht Beiträge über so viele Projekte Weltweit. Es werden immer Projekte vorgestellt, wie toll dies doch seien und was man in diesem oder jenen Land für die Kinder tut. Mit keinem Wort wird erwähnt, dass in Jordanien, Palästina oder Kambodscha Lehrer gebraucht werden. Es gibt doch bestimmt ein paar Menschen auf dieser Welt, die eine solche Aufgabe übernehmen wollen.“ „Darüber haben wir uns auch schon Gedanken gemacht. Bringt eine Kampagne in Europa oder Nordamerika etwas? Wenn ja, werden es vielleicht tausend Menschen sein. Sind wir dann weiter als jetzt? Und möchten diese Menschen alle nach Kambodscha oder doch lieber nach Jordanien, Venezuela oder sonst wo hin?“

Hannes sah enttäuscht zu Patricia „Was ist mit den Unis in Kambodscha?“ „Dort studieren einige Lehramt, dass ist richtig. Trotzdem sind es keine hunderttausend. Und wollen diese nach ihrem Studium in solche Provinzen?“ „Auch wieder wahr.“ Reto meldete sich zu Wort „Hannes, ich hatte dir gestern Abend etwas über den Tod, Hunger, Elend und Armut gesagt, dass gleiche hast du mit den Kindern. Macht bei den Kinder weiter, die ihr erreicht. Die anderen haben eben Pech. Du möchtest der ganzen Welt helfen mit deiner Bildung, mit deinen Ideen für ein besseres Leben. Dies ist alles sehr gut und auch lobenswert. NUR kannst du nicht allen Kinder auf dieser Welt lesen und schrieben beibringen. Schaffst du es hunderttausend Lehrer für Kambodscha zu finden, brauchst du auch welche für Nepal, Mali, Iran, Indien, Bangladesch, Brasi….“ „Ja, ich hab es verstanden. Wir stehen vor der Ohnmacht dieser Welt.“ „Ja. Hör auf darüber nachzudenken. Hier hast du mehr als genug Arbeit.

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