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50 Jahre Klimaschutz und kaum einen Schritt weiter

50 Jahre Klimaschutz und kaum einen Schritt weiter

Autorin Evke Freya von Ahlefeldt

Die erste wissenschaftliche Konferenz der Vereinten Nationen über die Umwelt fand bereits im Juni 1972 in Stockholm statt. Auf dieser Konferenz wurde eine Grundsatzerklärung verabschiedet und ein Aktionsplan mit Empfehlungen für die Erhaltung und Verbesserung der Umwelt angenommen – führte zur Gründung des Umweltprogramms der Vereinten Nationen (UNEP).

Seitdem stehen Umweltfragen und die Klimaentwicklung ganz oben auf der globalen Agenda, doch die Zusagen zum Schutz der Umwelt und zur Reduzierung der Emissionen werden nicht eingehalten.  Ohne einen internationalen Durchsetzungsmechanismus sind die Regierungen rechtlich nicht verpflichtet, ihre Zusagen einzuhalten, z. B. die Treibhausgasemissionen bis 2040 um die Hälfte zu reduzieren, was der jetzige US-Präsident Biden für die USA zugesagt hat.

Ebenso bemerkenswert ist, dass die Umweltgesetzgebung, die darauf abzielt, strafrechtliche Sanktionen gegen Unternehmen und deren Vorstände und Mitarbeiter zu verhängen, nach wie vor schwach sind und  oder in einigen Ländern gar nicht existiert. In den USA, wo das Gesetz über saubere Luft (Clean Air Act) mehrere Arten von Straftaten vorsieht und dessen Definition von Luftschadstoffen nach einem Urteil des Obersten Gerichtshofs der USA aus dem Jahr 2007 auch Treibhausgasemissionen einschließt, schauen viele US Bundesstaaten großzügig weg, wenn es darum geht, die öffentliche Gesundheit und die Umwelt vor illegaler Luftverschmutzung durch Ölraffinerien oder Chemieanlagen zu schützen.
Der US Bundesstaat Texas zum Beispiel hat es zwischen 2011 und 2016 versäumt, 97 Prozent der illegalen Verschmutzer zu bestrafen. Es überrascht vielleicht nicht, dass die beiden Unternehmen mit den höchsten Treibhausgasemissionen in den USA, die in der neuen Ausgabe des Greenhouse 100 Polluters Index Report von Forschern des renommierten Political Economy Research Institute (PERI) der University of Massachusetts-Amherst aufgeführt sind, ihren Sitz in Texas haben. Vista Energy und Duke Energy haben 2019 zusammen 194 Millionen Tonnen CO2-äquivalente Treibhausgasemissionen in die Atmosphäre abgegeben, wobei in dieser Zahl biogene Kohlendioxidemissionen (Emissionen, die von einer stationären Anlage durch die Verbrennung oder Zersetzung von biologisch basierten Materialien, die keine fossilen Brennstoffe sind, freigesetzt werden) nicht enthalten sind.

Unter der Trump Regierung hatten Umweltverschmutzer wie Chevron, ExxonMobile, Peabody Energy oder auch  Conoco, mehr Freiheiten als je zuvor in den letzten Jahrzehnten, um die Umwelt zu zerstören. Mehr als 125 Umweltvorschriften wurden während Trumps alptraumhafter Regierungszeit zurückgenommen. 

Das Londoner Unternehmen Trucost, welches für die Finanzinitiative des Umweltprogramms der Vereinten Nationen (UNEP FI) arbeitet, schätzt die Umweltschäden durch die 3000 größten börsennotierten Unternehmen auf 2,15 Billionen US-Dollar. Dabei wurde festgestellt, dass die Kohlenstoffreduktionsziele, die sich die weltweit führenden Unternehmen im Jahr 2016 gesetzt haben, zwar recht hoch erscheinen, tatsächlich aber nur 16 % der Reduktion ausmachen, die erforderlich ist, um den Anstieg der globalen Temperaturen auf 2 Grad Celsius zu verhindern. Über 90 % der Unternehmen im Jahr 2018 haben aktive Ziele für die Kohlenstoffberichterstattung, aber nur 14 % haben wissenschaftlich fundierte Ziele angenommen.

Das US Militär mit seiner gigantischen Kriegsmaschinerie verschlingt jährlich 700 Milliarden Dollar als Budget und hat dadurch einen höheren CO2-Ausstoss als 170 Ländern auf der Welt. 2017 verbrauchte das US Militär täglich rund 269’000 Barrel Öl und stiess durch die Verbrennung dieser Brennstoffe mehr als 25’000 Kilotonnen Kohlenstoffdioxid in die Atmosphäre. Diese Daten zeigt eine Untersuchung von Forschern der Universitäten Durham und Lancaster, die in der Fachzeitschrift „Transactions of the Institute of British Geographers“ 2019
veröffentlicht wurde.

China ist derzeit auf Platz 1 der weltweit größten Verursacher von Treibhausgasemissionen. In China wird 60 Prozent des Stroms aus Kohle gewonnen, obwohl das Land bei den Pro-Kopf-Emissionen noch weit hinter den USA liegt.

Saudi-Arabien wird in der Globalen Verschmutzung oft gar nicht gesehen.
Zwar gint es seit Jahren gute Ansätze und auch Ergebnis bei den erneuerbaren Energien. Diese werden jedoch von miserablen Emissionswerten beim Energieverbrauch zunichte gemacht.

Auf Platz 3 der Umweltzerstörung liegt der Iran. Dort gibt es so gut wie überhaupt keine Ansätze in Klimapolitik zu investieren.

Selbst das Naturverbundene Kanada liegt im Verbrauch von Kohlendioxidemissionen auf Platz 4.

Es seien noch Ländern wie: Taiwan, Malaysia, Kasachstan, Australien, Südkorea, Russland, Indien und Brasilien zu nennen, die einen massiven Anteil an den größten Kohlendioxidemissionen der Welt beitragen.

Illegale Waldrodung in Kambodscha

50 Jahre „wir-wollen-was-tun“, aber jeder schaut weg

Die meisten Umweltprobleme haben sich in den letzten 50 Jahren durch die immer schneller wachsende Wirtschaft und Industrie verschlimmert statt gebessert.
Die Natur und Klima stehen kurz vor dem Kollaps und es wird so getan, als ob alles gut ist. Zahlreiche wissenschaftliche Studien belegen, dass das Artensterben immer schneller voranschreitet, und dass der Kohlendioxidgehalt in der Atmosphäre durch die Verbrennung fossiler Brennstoffe wie Kohle und Erdöl unaufhaltsam ansteigt, was zu einem Temperaturanstieg führt und das Phänomen der globalen Erwärmung bewirkt. Bereits jetzt stellen Wissenschaftler einen Anstieg der globalen Durchschnittstemperatur von 1,0 Grad im Vergleich zum vorindustriellen Niveau fest. Die Jahre 2015 bis 2018 waren nach ersten Analysen der Weltwetterorganisation die vier wärmsten seit Beginn der Aufzeichnungen im 19. Jahrhundert.

Der globale Klimawandel hat bereits spürbare Auswirkungen auf die Umwelt. Die Gletscher sind geschrumpft, das Eis auf Flüssen und Seen bricht früher ab, die Verbreitungsgebiete von Pflanzen und Tieren haben sich verschoben und die Bäume blühen früher. Diese Auswirkungen von Wissenschaftler_innen, die in der Vergangenheit als Folge des globalen Klimawandels vorausgesagt hatten, treten nun ein: Verlust von Meereis, beschleunigter Anstieg des Meeresspiegels und längere, intensivere Hitzewellen oder Überschwemmungen.

Wissenschaftler_innen auf der ganzen Welt gehen davon aus, dass die globale Temperatur in den kommenden Jahrzehnten weiter ansteigen wird
Der Zwischenstaatliche Ausschuss für Klimaänderungen (IPCC), dem mehr als 1300 Wissenschaftler_innen angehören, prognostiziert für das nächste Jahrhundert einen Temperaturanstieg  von 1,5 Grad Celsius. Dem IPCC zufolge wird das Ausmaß der Auswirkungen des Klimawandels auf einzelne Regionen im Laufe der Zeit und je nach der Fähigkeit der verschiedenen Gesellschafts- und Umweltsysteme, den Wandel abzumildern oder sich an diesem anzupassen sehr unterschiedlich sein.

Im Wesentlichen handelt es sich um eine kausale Beziehung zwischen dem vom Menschen verursachten Klimawandel und dem Artensterben. Höhere Temperaturen führen zu einer Kettenreaktion anderer Veränderungen rund um den Globus, mit enormen Auswirkungen nicht nur auf die Menschen, sondern auch auf die Tierwelt und die biologische Vielfalt. Das Artensterben schreitet heute schneller voran als je zuvor: Rund eine Million Arten sind bereits vom Aussterben bedroht, „viele davon innerhalb von Jahrzehnten“, so ein wichtiger Bericht der Vereinten Nationen für 2019.

Umweltverschmutzung als Straftatbestand

Nach Völkerstrafrecht kann man nach § 7 – Verbrechen gegen die Menschlichkeit, bei Konzernen, Staaten und Regime auch in Schuldfragen gegen die Umweltzerstörung dies anwenden.
In Absatz 2 steht folgende geschrieben:
in der Absicht, eine Bevölkerung ganz oder teilweise zu zerstören, diese oder Teile hiervon unter Lebensbedingungen stellt, die geeignet sind, deren Zerstörung ganz oder teilweise herbeizuführen.

Zu diesem Punkt wären die Abholzung der Regenwälder in Amazonien, Kongobecken, Sundaland (Südostasien), Tumbes-Chocó-Magdalena (Südamerika), Molukken und Sulawesi (Indonesien) oder die Wälder auf dem Südostasiatisches Festland zu nennen.

Auch steht der Schweizer Lebensmittelkonzern Nestlé seit Jahren in der Kritik Wasserrechte von staatlichen Wasserbehörden zu kaufen. Dies vornehmlich in ohnehin schon Regionen wo kaum Niederschlag fällt. So zum Beispiel im Süden von Afrika, Pakistan und Äthiopien.

Die Verschmutzung und Ausbeutung
der Umwelt ist somit ein Verbrechen nach dem Völkerstrafrecht. Die globalen Umweltverbrecher werden fast nie strafrechtlich verfolgt, denn Umweltkriminalität gilt immer noch als „Wirtschaftskriminalität“ und dies wird meist nur zivilrechtlich verfolgt und mit Geldstrafen belegt.

Bußgelder reichen sicherlich nicht aus, um gierige und rücksichtslose Kapitalisten von der Zerstörung der Umwelt abzuhalten, selbst wenn die Bußgelder so hoch sind wie im historischen Fall der Durchsetzung von Treibhausgasvorschriften zwischen der US-Umweltschutzbehörde (EPA) und Hyundai und Kia, der die Autohersteller zur Zahlung von 100 Millionen Dollar Zivilstrafe zwang, weil sie unter anderem mehr Treibhausgase ausgestoßen hatten, als sie der EPA gemeldet hatten, oder, noch aktueller, die scheinbar gigantische Geldstrafe von 1 Milliarde Dollar, die die Europäische Union gegen die deutschen Autohersteller Volkswagen und BMW verhängt hatte. Beide Autohersteller wurden wegen Absprachen zur den Einsatze von bewusst fehlerhaften Abgasreinigungstechnologien bestraft.

Volkswagen hat eine lange Geschichte von Abgasbetrügereien hinter sich, kam aber immer noch glimpflich davon. Der Grund dafür ist, dass es in Deutschland noch nicht einmal eine strafrechtliche Haftung für Unternehmen gibt, und erst vor kurzem gab es einen Vorstoß zur Einführung eines solchen Rechtsrahmens. Selbst in Europa gibt es nach Aussage von dem EU-Umweltkommissar, Virginijus Sinkevicius, keine Strafe für Umweltverbrechen.

Ein weiterer Grund, warum Geldstrafen nicht abschreckend wirken, ist, dass die Kosten solcher Strafen auf die Aktionäre und oft sogar auf die Verbraucher abgewälzt werden, anstatt von den schuldigen Personen getragen zu werden.

Gefängnisstrafen müssen für Umweltverbrechen eingeführt werden, obwohl es klar ist, dass Umweltverbrechen nicht in einer einzigen Kategorie zusammengefasst werden können. Schwere Umweltverbrechen (jedes Verbrechen, das zu einer Veränderung der globalen Gemeingüter oder des ökologischen Systems der Erde führt, wie z. B. die Zerstörung des Amazonaswaldes unter der Regierung Bolsonaro) sollten mit schweren Haftstrafen einhergehen.

Diese von Kapitalismus geprägte Zerstörung der Umwelt muss endlich als Verbrechen angesehen werden und in die Zuständigkeit des Internationalen Strafgerichtshofs in Den Haag fallen.  
Wenn wir die Erde retten wollen gibt es keinen Weg, denn offensichtlich sind auf Papier festgeschriebene Grundsütze nichts wert.

Doch auch wenn Zweifel an der abschreckenden Wirkung harter Haftstrafen für systematische Umweltschäden und Zerstörung
bestehen, ist eines sicher: Wenn die zur Zeit bestehenden halbherzige rechtliche Reaktionen auf Umweltverbrechen beibehalten werden, ist der Planet dem Untergang geweiht.

Evke Freya von Ahlefeldt, Paris, 8. Januar 2022

Quellen:
– Institue de la Biodiversité et des Aires marines Protégées
– Jahresbericht der Panafrikanischen Medienallianz zum Klimawandel – PAMAC
-Mediaterre.com des Institut de la Francophonie
– NASA Climate Protection Report 2021
– UVED:Université virtuelle de l’environnement et du développement durable

Jagd ist Natur- und Artenschutz

Um es euch zu erklären, Jäger und Jägerinnen sind keine Möder. Jagd ist Natur- und Artenschutz.

Autorin Patricia Lefèvre

Der Mensch war für das Ausrotten des Wolfs verantwortlich und somit wurde in den letzten 100 Jahren die Population von Damm- und Rotwild, wie auch Schwarzwild exorbitant hoch. Folglich gab es sehr viele Schäden im Wald und Felder, wie auch viele Krankheiten etwa die Tollwut oder Schweinepest.

Wir Jäger ACHTEN den Naturschutz und auch das Tierwohl. Auch müssen wir kranke oder mit missgebildete Tiere schießen, denn zum einen würden diese nicht überleben und zum anderen würde dies den Bestand (Erbfolge) beeinträchtigen. Soll heißen: wir MÜSSEN mit einem Schuss treffen. Wenn wir ein Tier verletzen und es noch lebt, müssen wir dieses Tier suchen. Wenn nicht, können wir wegen Tierquälerei angezeigt werden.
Wir haben Bestimmungen und Gesetze, die sehr genau und detailliert beschrieben und auch einzuhalten sind.

Vieh in der Massentierhaltung wird mitunter 100 mal schlechter behandelt, transportiert und getötet, als ein Schuss von einem Jäger oder Jägerin.

Ich gehe seit 29 Jahren auf die Jagd. Mit 16 habe ich den Jugendjagdschein und mit 18 den Jagdschein gemacht. Ich gehe mal davon aus, dass schießen kann. Ich gehe auch regelmäßig auf den Schießstand, um für mich selbst die Bestätigung zu haben, dass ich auch treffe und zum anderen als Nachweis für die Behörden. Schüsse aus 300 Meter sind für mich kein Problem.

Man darf nicht wahllos auf ein Tier knallen, bis es sich nicht mehr bewegt.
Für einen guten Schuss muss man bei Rot- oder Dammwild am vorderen Lauf hoch gehen, dann ein paar Zentimeter nach rechts, um das Herz zu treffen. Ein Schuß bis zu 300 Metern Entfernung muss sitzen.
Mit Schrot auf Enten schießen ist keine Kunst.

Jagd gegen Massentierhaltung

Wenn man mit anderen Leuten ins Gespräch kommt und man sagt, dass man Jäger_in ist, haben die Leute sofort das Bild von einem schönen kleinen und niedlichen Reh vor Augen. „Wie kann man nur auf ein so armes Tier schießen?“ Ist stelle dann oft die Gegenfrage: wie kann man ein so schönes, niedliches Kalb oder Schaf töten? Ist eine Kuh nicht auch irgendwie niedlich mit ihren großen Kulleraugen und den schönen Ohren?

Tja, offensichtlich nicht. Ist ja nur eine Kuh. Nein! Es ist auch ein Lebewesen.
Wie in großen Schlachtbetriebe mit Vieh umgegangen wird, ist nicht mehr menschlich! Dort herrscht die rohe Gewalt. Die Tiere haben Angst und Panik und stehen voll unter Adrenalin. Oft sind die Tiere noch nicht einmal richtig betäubt!

Dann doch lieber einen gezielten und schnellen Tod. Das Tier spürt eine Sekunde nach dem Schuss nichts mehr. Soviel Respekt bekommt kein Schwein oder Rind.

Die Jagd hat auch Nachteile.
Als Jäger und Jägerin muss man den Bestand der Tiere im Auge habe und wenn die Tiere im Sommer (wenn zu heiß) oder bei extremen Wintern das Wild nicht genügend zu fressen hat oder findet, müssen die Jäger und Jägerinnen beifüttern.

Auch ist es nicht lustig, wenn zum Beispiel Nachts um 2.15 Uhr das Telefon klingelt und die Polizei dir sagt, dass es einen Wildunfall gab und man eben mal 40 Kilometer fahren muß um das Tier oder die Reste (oft nicht schön) einzusammeln, um diese zu einer Tierentsorgungsstelle zu bringen. Wild das von einem Auto erfasst wurde, ist voll mit Blutergüsse und kann/darf nicht verzehrt werden.
Ich habe die Schlüssel von drei solcher Anlagen. Bei einem solchen Einsatz bin ich schon mal 4 Stunden unterwegs und fahre bis zu 170 Kilometer in einer Nacht/Morgen.

Das Tierschutzgesetz schreibt eindeutig vor, dass man kein verletztes Wild im Wald liegen lassen darf. Dazu gehören auch Verkehrsunfälle.
Schlimm ist es, wenn ein Tier bei einem Autounfall noch lange lebt und vor Schmerzen schreit. Die Polizei darf nicht schießen. Sie muss warten bis der Jäger oder Jägerin kommt, um das Tier zu erlösen. So etwas tut mir auch sehr weh.

Wenn ich zu einem Wildunfall gerufen werde, ist meine Deutsch Drahthaar Hündin Caisy immer dabei. Es kommt hin und wieder schon mal vor, dass das Wild bei einem Aufprall einen Schock hatte und nach ein paar Minuten die Flucht ergreifen hat oder nicht all zu schwer verletzt war.  Selbst wenn ein Reh „nur“ das Bein gebrochen hat, muss es geschossen werden. Das Tier hat zum einen unglaubliche Schmerzen und würde qualvoll verenden.
Meine Caisy findet das Tier – auch wenn sie drei Tage suchen müsste.
Ein Jagdhund muss die Spur / Tier finden. Wenn der Hund das Tier gefunden hat, darf er nicht an das Tier. Bei Schwarzwild wäre dies mitunter für den Hund lebensgefährlich. Auch muss der Hund 100 Prozent auf die Kommandos hören und reagieren. Man kann ja schlecht mit einer Leine durchs Gestrüpp oder Unterholz robben.

Patricia Lefèvre, Lyon, 27. Dezember 2021