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Der Abakus

Der Abakus

Der Aba…was?

Jeder von uns hat dieses Teil schon mal gesehen. Der Abakus ist gemeinhin auch als Rechenschieber bekannt.
Das Alter oder die Entstehung von dem Abakus kann man heute immer noch nicht genau sagen.
Es wird jedoch angenommen, dass der Abakus vermutlich sumerischen Ursprungs ist.
Bevor nun andere auf den Plan kommen und mir schreiben, dass es die Chinesen waren, die den Abakus erfunden hatten, möchte ich schreiben, dass es auch ein paar Quellen gibt, die behaupten der Abakus sei auf Madagaskar, oder in irgendeinem Landstrich in Zentralasien entstand.
Zum einen weiß es niemand genau und zum anderen entstand nach den Sumerer das Volk der Perser, welches nebenbei das größte Reich der Menschheitsgeschichte war. Also ist es durchaus möglich, dass über das Persisches Reich der Abakus ins Reich der Mitte kam.

Der erste Abakus tauchte etwa zwischen 2700 und 2300 v. Chr. in Mesopotamien auf und war eine Holz- oder Tontafel, die in Spalten unterteilt war, wobei jede Spalte eine Stelle im sumerischen Sexagesimalsystem repräsentierte.
Die Sumerer gelten derzeit als erstes Volk, das den Schritt zur Hochkultur geleistet hat. Ob es nun die Kultivierung im Ackerbau, künstliche Be- und Entwässerung oder gar Windenergie war. Gleiches gilt für Sprache und Schrift. Die Keilschrift, welche quasi als die Urvorlage der heutigen europäischen Schriften ist, geht auf die Sumerer zurück.
Da wir meist einen Abakus kennen, der im horizontalen System funktioniert, gibt es in Südostasien die Variante in vertikal.
Egal ob man nun vertikalen oder horizontalen einen Abakus verwendet, die
Grundrechenarten in der Addition, Subtraktion, Multiplikation und Division bleiben gleich. Wer geübt im Umgang von einem Abakus ist, kann bis zu der Zahl 1 Milliarde und sogar Quadratwurzeln ziehen.