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Dunkel war′s, der Mond schien helle


Dunkel war′s, der Mond schien helle,

schneebedeckt die grüne Flur,

als ein Wagen blitzesschnelle

langsam um die Ecke fuhr.


Drinnen saßen stehend Leute

schweigend ins Gespräch vertieft

als ein totgeschossner Hase

auf der Sandbank Schlittschuh lief.


Und der Wagen fuhr im Trabe

rückwärts einen Berg hinauf.

Droben zog ein alter Rabe

grade eine Turmuhr auf.


Ringsumher herrscht tiefes Schweigen

und mit fürchterlichem Krach

spielen in des Grases Zweigen

zwei Kamele lautlos Schach.


Und auf einer roten Bank,

die blau angestrichen war

saß ein blondgelockter Jüngling

mit kohlrabenschwarzem Haar.


Neben ihm ne alte Schrulle,

die kaum siebzehn Jahr alt war,

in der Hand ne Butterstulle,

die mit Schmalz bestrichen war.


Oben auf dem Apfelbaume,

der sehr süße Birnen trug,

hing des Frühlings letzte Pflaume

und an Nüssen noch genug.


Von der regennassen Straße

wirbelte der Staub empor.

Und ein Junge bei der Hitze

mächtig an den Ohren fror.


Beide Hände in den Taschen

hielt er sich die Augen zu.

Denn er konnte nicht ertragen,

wie nach Veilchen roch die Kuh.


Und zwei Fische liefen munter

durch das blaue Kornfeld hin.

Endlich ging die Sonne unter

und der graue Tag erschien.


Holder Engel, süßer Bengel,

furchtbar liebes Trampeltier.

Du hast Augen wie Sardellen,

alle Ochsen gleichen Dir.


Eine Kuh, die saß im Schwalbennest

mit sieben jungen Ziegen,

die feierten ihr Jubelfest

und fingen an zu fliegen.



Der Esel zog Pantoffeln an,

ist übers Haus geflogen,

und wenn das nicht die Wahrheit ist,

so ist es doch gelogen.

Fischbach an der Nahe am Fuße des Hunsrücks

Heute war ich nach vielen Jahren mal wieder in meinem ehemaligen Heimatort. Erinnerungen an viele Bewohner von Häusern kamen hoch.
Spielplätze als ich noch Kind und Jugendliche war, sind nicht mehr die Gleichen Plätze.
Der Schulweg zur Bushaltestelle war das „Pädsche“ runter zum Hiewel. Oder von der Staufenbergstaße (hat nichts mit Claus Schenk Graf von Stauffenberg zutun) auf die Flötz.

Die Borr war einst ein alter Steinbruch. In den 1930er Jahren wurde dort ein Fußballplatz errichtet. In den frühen 70er ein Kindergarten gebaut. Ich war mit anderen Kindern die ersten, die damals in diesen Kindergarten gingen. Da wir nur eine Straße weiter gewohnt hatten, sind wir über den Jägerzaun gestiegen und nach Hause gegangen, wenn wir auf den Kindergarten keine Lust mehr hatten.

Häuser die ich seit frühster Kindheit kenne, haben sich geändert – oder sind gleich geblieben. Viele Namen der Einwohner von meinem ehemaligen Wohnort kenne ich gar nicht – so auch die Menschen.

Heimat ist da wo man sich wohlfühlt. Ich kannte nur die kleine Welt in und um Fischbach. Heute kenne ich vieles von der großen weiten Welt.

Die Fischbacher werden auch Fischbacher Eulen genannt.

Nach dem Bergwerk kamen die Achatschleifen in den Ort.