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Mythen, Sagen und Legenden

Es gibt viele Mythen, Sagen und Legenden aus längst vergangenen Jahrhunderten. Egal ob Schottland, Irland, Rumänien oder Deutschland. Inwieweit diese Mythen und Sagen der Wahrheit entsprechen, können wir heute nicht mit absoluter Sicherheit sagen, denn vieles wurde im Früh-, Mittel- und Spätmittelalter nur mündlich überliefert, weil die meisten Menschen nicht lesen und schreiben konnten und Pergament sehr teuer war.
Heute möchte ich euch die Legende der Grafentochter von Blankenheim vorstellen.

Über die Burg Neublankenheim im Ahbachtal in der Vulkaneifel rankt sich eine Sage über eine tragische Liebesgeschichte. Sie erzählt von der Tochter des Grafen von Blankenheim und einem armen Knecht aus Ahrdorf.
Die junge Grafentochter soll sich in einen Knecht aus dem nahen Ort Ahrdorf verliebt haben. Der adlige Grafen aber duldete diese Liebelei nicht, da eine Heirat mit einem Knecht eine zu große Schande für sein hohes Geschlecht gewesen wäre.
Um die Liebe der beiden zu unterbinden, sperrte der Graf seine Tochter auf der Burg ein. Sie sollte ihre Mahlzeiten in Einsamkeit einnehmen und wurde von Tag zu Tag schwächer, da sie jeden Bissen verweigerte. Die Tochter blieb stur und wollte sich dem Zorn ihres Vaters nicht beugen. Schließlich starb sie einsam in ihrem Turm, während sie den Namen ihres geliebten Knechtes geflüstert haben soll.

Seither soll jeden Abend ein Uhu zur Burgruine fliegen und unablässig nach seiner Liebsten rufen. Der Sage nach ist dieser Uhu der Knecht, der bis heute in Gestalt des Vogels nach seiner Geliebten sucht.

Brücken für den Frieden

Im Februar 2020 erstrahlte die Hochmoselbrücke bei Zeltingen-Rachtig in einem farbenfrohen Lichtkunstwerk.
Der lange in Morbach-Hundheim lebende Künstler R.O. Schabbach stellte mit 20 eigens entwickelten Projektionsgeräte die Pfeiler und den Unterbau der Brücke unter das Motto: Wir bauen Brücken für den Frieden und ein besseres gegenseitiges Verständnis.

„Es soll eine dreidimensionale Lichtkunstskulptur mit Weltrekordformat sein“, sagte der Künstler der Deutschen Presse-Agentur zu seinem Kunstprojekt.

Immerhin erstreckte sich die IInstallation auf über 250 Meter Breite und 160 Meter Höhe.

Am Abend des 14. und 15. Februars wird die Arbeit nun noch einmal gezeigt.

Schabbach hat mit seinen Lichtkunstprojekten bereits fünf Einträge in Guinness-Buch der Rekorde geschafft: Darunter mit seinem „Lichtdorf“ im Wohnort Morbach-Hundheim, in dem er 115 Gebäude zum Leuchten brachte. In Bad Bertrich (Kreis Cochem-Zell) strahlte er Hausfassaden durchgängig über 1,52 Kilometer an. An der Hochmoselbrücke wurde das höchste Lichtkunstwerk an einem Stück geschafft.
R.O. Schabbach hatte auch in Malta, Paris und Istanbul ähnliche Lichtkunstskulpturen gezeigt.

Im Juli 2022 ist der Künstler nach kurzer schwerer Krankheit im Alter von 58 Jahren verstorben.