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„Hitler war ein Linker“ – dies behauptet zumindest das AfD Alitsche

Fakten haben und werden die AfD und deren Gefolge niemals interessieren. Denn: „Zwei mal drei macht vier, widewidewitt und drei macht neune, ich mach mir die Welt, widewide wie sie mir gefällt…“

Auch wenn der Dackelmann Gauland einst in einer Rede die Verharmlosung über die Herrschaft der Nationalsozialisten als „Vogelschiss in der Geschichte“ nannte, kann die AfD nicht die Geschichte umschreiben widewidewitt wie diese ihr gefällt.
Auch wenn dem Alitsche es nicht gefällt, war Hitler KEIN Linker. Denn seine ersten Opfer und Hauptfeinde waren die Kommunisten, Sozialdemokraten und Gewerkschafter. Auch der AfD sind Sozialdemokraten und Gewerkschafter ein Dorn im Auge.
Jene Volksfeinde wurden unter der NSDAP in Konzentrationslager gesperrt, gefoltert und ermordet.
Hitler war ein Rassist, Faschist, Nationalsozialist und ganz nebenbei ein Größenwahnsinniger Diktator. Im Grunde das gleiche was seit Jahren die AfD und deren Gefolge sind. Also: Rassisten, Faschisten und Nationalsozialisten.

Warum komme ich nun auf all dies?
Ich hatte mich gestern mit eine Freundin aus Hamm, Westfalen getroffen. Sie zeigte mir Fotos welche in einem der wenigen noch übrig gebliebenen Hochbunker in Hamm ausgestellt sind.
Wohin Rassismus, Faschismus und Nationalsozialismus einen ganzen Kontinent brachte, kann jeder nachlesen oder anschauen. Durch Größenwahn, Rassenhass, Faschismus und einer irrsinnigen völkischen Ideologie, kamen schätzungsweise 60 bis über 70 Millionen Menschen ums Leben! Zwei Drittel aller Opfer waren Zivilisten, die durch direkte Kriegshandlungen, Hunger, Krankheiten oder systematischen Massenmord starben.
Wer also meint einen Größenwahnsinnigen Diktator feiern zu müssen, sollte sich mal mit der Geschichte beschäftigen.

Nun zu den Fotos aus Hamm.
Am 23. März 1944 flog die 8. US-Luftflotte einen großangelegten Tagesangriff auf Hamm, der vor allem dem strategisch bedeutenden Verschiebebahnhof galt. Da das Ziel jedoch stark bewölkt war, konnte nur ein kleiner Teil der Streitmacht die Stadt anvisieren. Über das gesamte Stadtgebiet fielen an diesem Tag schätzungsweise 262 Sprengbomben, wodurch bis zu 200 Menschen starben und schwere Schäden entstanden.

Im Zweiten Weltkrieg erlitt Deutschland unvorstellbare Schäden, die sich jedoch nicht nur in reinen Geldsummen, sondern vor allem in menschlichem Leid, Obdachlosigkeit und Zerstörung von Infrastruktur messen lassen. Der wirtschaftliche und materielle Zusammenbruch umfasste historisch einmalige Ausmaße.

Durch den Krieg wurden etwa 20 bis 25 Prozent des gesamten deutschen Wohnraums, rund 4,8 Millionen Wohnungen komplett zerstört. Rund 13 Millionen Menschen wurden obdachlos, und mindestens 5,5 Millionen deutsche Soldaten und zahlreiche Zivilisten starben.
Auf das Reichsgebiet wurden über 1,5 Millionen Tonnen Bomben abgeworfen! Dies hinterließ über eine Milliarde Tonnen Schutt. Verkehrswege, Häfen und Brücken waren weitgehend unbrauchbar.

Der finanzielle Schaden an Gebäuden, Infrastruktur und Vermögenswerten ging in die Hunderte Milliarden Reichsmark (nach zeitgenössischen Berechnungen). Zudem hinterließ das Deutsche Reich einen Schuldenberg von über 400 Milliarden Reichsmark.
Die meisten Menschen haben kein Gefühl dafür, wie groß der Unterschied zwischen Millionen und Milliarden ist. 1 Million Sekunden sind ungefähr 11 Tage. 1 Milliarde Sekunden sind etwa 32 Jahre.

Wer im 21. Jahrhundert in Deutschland eine rechtspopulistische Partei als Alternative für dieses Land sieht, sollte sich bewusst sein, wohin Rassismus, Faschismus und Nationalsozialismus hingeführt hatte. Auch bei der NSDAP fing es mit Worten an.

Wehret den Anfängen

Naike Juchem, 21. Mai 2026

Der unsichtbare Terror in Indonesien

Sem Bayage und Beny Elopere, als sie von der indonesischen Armee gefangen genommen und gefoltert wurden.

Mir wurde eben eine Nachricht von einem Bekannten aus Indonesien geschickt, mit der Bitte diesen Text zuveröffentlichen.

Sem Bayage und Beny Elopere, beide noch Teenager, wurden am 22. Februar 2024 in Dekai, Yahukimo, von der indonesischen Armee verhaftet und gefoltert und vom indonesischen Militär beschuldigt, die beiden Täter seien Mitglieder der Nationalen Befreiungsarmee von West-Papua (TPNPB) als Freiheitskämpfer in West-Papua. Allerdings konnten die indonesischen Militärbehörden bis Montag, 25. März 2024, die Schuld der beiden Opfer nicht beweisen.

Werianus Murib wird von der indonesischen Armee in einer Trommel auf einem Militärposten gefoltert.

Das Gleiche geschah auch mit Werianus Pupil, einem 17-jährigen Mann, der von der indonesischen Armee im Bezirk Puncak, Papua, festgenommen wurde. Er wurde von der indonesischen Armee gefangen genommen und gefoltert, bis das Opfer starb.

Das Opfer wurde zusammen mit seinen beiden Freunden, die gerade ein Haus bauten, festgenommen, als plötzlich die indonesische Armee ungefragt auf sie zukam, sie geschlagen und dann von ihnen zum Militärposten gebracht und gefoltert wurden. Wie in dem Video, das am 22. März 2024 in Online-Medien weit verbreitet wurde. Bislang haben sich die indonesischen Militärbehörden nicht bei den Familien der Opfer entschuldigt, die ohne jegliches Fehlverhalten festgenommen wurden.


Daher fordern wir die globale Menschenrechtsgemeinschaft auf, die indonesische Regierung zu drängen, ein unabhängiges Ermittlungsteam einzurichten, und die globale Menschenrechtsgemeinschaft zu einem Besuch in West-Papua aufzufordern. Denn seit mehr als 60 Jahren kam es zu außergerichtlichen Tötungen, bei denen mehr als 500.000 Zivilisten ihr Leben verloren und mehr als 60.000 Zivilisten in West-Papua aufgrund des anhaltenden bewaffneten Konflikts zwischen der indonesischen Armee und Pro aus ihren Herkunftsorten vertrieben wurden -Unabhängigkeit West-Papua. in Intan Jaya, Nduga, Puncak Papua, Maybrat, Serui, Oksibil und einer Reihe anderer Orte in Papua.

Naftall Tipagau, ehemaliger politischer Gefangener und humanitärer Aktivist aus Papua.